Japankäfer, Ein Insekt, das Grünflächen, Wälder und Kulturen bedroht
Wer ist der Japankäfer?
Der Japankäfer (Popillia japonica) ist, wie der Name sagt, ein in Japan heimischer Käfer, der in andere Teile der Welt eingeschleppt wurde. Im Sommer 2014 wurde er zum ersten Mal in Europa, in der Nähe von Mailand in Italien, gefunden. 2017 erreichte er erstmals die Schweiz im Kanton Tessin. Der Käfer wurde im Jahr 2024 erstmals im Kanton Luzern nachgewiesen.
Da er eine ernsthafte Bedrohung für über 400 Kultur- und Wildpflanzen ist, muss sein Vorkommen unverzüglich dem zuständigen kantonalen Pflanzenschutzdienst gemeldet werden.
Welche Schäden verursacht der Japankäfer?
Die Larven des Japankäfers fressen Pflanzenwurzeln und sind besonders schädlich für Grünflächen. Ausgewachsene Käfer sind sehr gefrässig und können viele verschiedene Pflanzenarten kahl fressen.
Besonders betroffen sind:
• Kulturpflanzen: Reben, Aprikosen, Pflaumen, Pfirsiche, Äpfel, Kirschen, Brombeeren, Mais.
• Wildpflanzen: Rosen, Birken, Linden, Ahorn, Hasel.
Neben den Blättern ernähren sie sich auch von Blüten und Früchten.
Wie erkennt man den Japankäfer?
• Ausgewachsene Käfer sind 10-15 mm lang mit kupferfarbenen Flügeldecken.
• Der Halsschild ist auffällig goldgrün schimmernd.
• An jeder Seite des Hinterleibs sind fünf kleine weisse Haarbüschel zu erkennen. Am Hinterteil gibt es zwei grössere, gleichfarbige Haarbüschel.
• Die erwachsenen Käfer können vor allem im Sommer (Juni - Ende September) beobachtet werden.
• Eier, Larven und Puppen leben im Boden
Unter «Dokumente» finden Sie den entsprechenden Flyer.
Zugehörige Objekte
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| Flyer_Japankäfer (PDF, 2.3 MB) | Download | 0 | Flyer_Japankäfer |