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Baugesuche im vereinfachten Baubewilligungsverfahren - Praxis von Greppen dem Gesetz anpassen

In Greppen wurden bis anhin die vereinfachten Baugesuche analog den Baugesuchen im ordentlichen Verfahren (PBG § 188ff) öffentlich bekannt gegeben (Anschlagkasten, Homepage und Anstösser).

Im § 198 des Planungs- und Baugesetzes (PBG) des Kantons Luzern ist folgendes vorgeschrieben:

§ 198 *
Vereinfachtes Baubewilligungsverfahren
1 Für die vom Regierungsrat in der Verordnung bezeichneten Bauten, Anlagen und Änderungen derselben, über die in einem vereinfachten Baubewilligungsverfahren entschieden werden kann, gilt abweichend von den Bestimmungen in den §§ 188 ff., dass

  1. dem Baugesuch nur ein Situationsplan und die weiteren jeweils noch erforderlichen Unterlagen beizulegen sind,

  2. das Bauprojekt nicht auszustecken ist,

  3. das Baugesuch weder öffentlich bekannt zu machen noch öffentlich aufzulegen ist,

  4. das Baugesuch den betroffenen Grundeigentümer, die dem Bauvorhaben nicht durch Unterschrift zugestimmt haben, mit dem Hinweis bekannt zu geben ist, dass sie innert 10 Tagen Einsprache erheben können

Aufgrund der gesetzlichen Grundlage hat der Gemeinderat Greppen an der Sitzung vom 20. April 2020 entschieden, die Praxis von Greppen den gesetzlichen Bestimmungen von § 198 PBG anzupassen. Somit werden ab sofort die Bauanzeigen im vereinfachten Baubewilligungsverfahren nur noch an die betroffenen Grundeigentümer (Anstösser) (PBG § 198 lit. d.) zugestellt, mit dem Hinweis, dass innert 10 Tagen Einsprache erhoben werden kann.

Weiterhin werden die erteilten Baubewilligungen (ordentlich und vereinfacht) in der Grepper Poscht veröffentlicht.



Datum der Neuigkeit 7. Mai 2020